Was ist Erziehung? Was ist Pädagogik?

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Was genau ist eigentlich Erziehung? In diesem Beitrag schauen wir uns das Ganze einmal genauer an. Wir blicken auf den Begriff der Erziehung, auf die Wissenschaft der Pädagogik und darauf, wie sie gelingen kann. 

Inhaltsverzeichnis

Was ist Erziehung? Eine Definition

Die Erziehung bezeichnet den gezielten Einfluss, den Eltern, Erziehungsberechtigte oder andere Bezugspersonen (wie beispielsweise pädagogische Fachkräfte) auf die Entwicklung und Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen ausüben, um ihnen Werte, Fähigkeiten und soziale Normen zu vermitteln. Sie umfasst die bewusste Lenkung und Förderung der körperlichen, emotionalen, intellektuellen und sozialen Entwicklung.

Was ist Erziehung? Erziehung Definition

Wieso ist Erziehung so wichtig?

Die Erziehung ist wichtig, da sie einen entscheidenden Einfluss auf die persönliche und soziale Entwicklung von Menschen hat. Es werden grundlegende Werte, Normen und soziale Fähigkeiten vermittelt, die für das Zusammenleben in der Gesellschaft entscheidend sind. Sie fördert nicht nur kognitive und emotionale Kompetenzen des einzelnen Menschen, sondern auch die Entfaltung individueller Potenziale und trägt somit zur Schaffung einer stabilen, werteorientierten Gesellschaft bei.

Was ist Erziehung? Was ist Pädagogik? Methoden und Ansätze Erziehung

Wie funktioniert Erziehung?

Es gibt unzählig viele verschiedene Möglichkeiten und auch Standpunkte den oben beschriebenen gezielten Einfluss auf die Entwicklung und die Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen zu nehmen. Wie ganz konkret und genau das funktionieren kann, genau damit beschäftigt sich die Pädagogik und Erziehungswissenschaft.

Hier gibt es zahllose Ideen, Konzepte, Ansätze und Methoden. Beispielsweise die Erziehungsstile nach Kurt Lewin und Baumrind, das Konzept der bedürfnisorientierten Erziehung und Pädagogik, aber auch klassische Lerntheorien wie das Lernen am Modell, das operante und klassische Konditionieren und so weiter. All diese Dinge (und viele mehr) haben es zum Ziel gezielt Einfluss auf die Entwicklung und die Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen zu nehmen, um sie bei der Entfaltung individueller Potenziale optimal zu begleiten und somit auf einer Metaebene auch einen Teil zur gesellschaftlichen Entwicklung beizutragen.

Erziehung und Pädagogik Begriff Definition

Erziehung und Pädagogik im stetigen Wandel

Es ist wichtig zu erwähnen, dass die Erziehung und somit auch Pädagogik einem stetigen Wandeln unterliegt, sich weiterentwickelt und verändert. Diese Veränderung ist sehr eng mit der Gesellschaft und Kultur eines Landes verknüpft und nur schwer davon trennbar, teilweise auch einfach hinsichtlich rechtlicher Verankerungen. In Extremfällen beispielsweise die Fürsorgepflicht und Schutz vor Kindeswohlgefährdung, es kann nicht einfach so erzogen werden, wie der Erwachsene es für richtig hält, wenn dies Gesetze bricht. Ein anderes Beispiel ist die Schulpflicht, es ist schlichtweg in Deutschland nicht erlaubt zu sagen, dass das Kind keine Schulbildung erhält.

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Der Begriff in der Kritik

Im Englischen ist der Begriff für Erziehung und für Bildung der Gleiche. Nämlich education. In Deutschland ist das nicht der Fall. Der Begriff der Erziehung wird in Deutschland, besonders in Fachkreisen, häufig kritisiert. Der Grund dafür ist, dass dieser mit negativen Assoziationen besetzt ist. Die Kritikpunkte sind häufig, dass der Begriff implementiert, dass das Kind oder der Jugendliche gezogen wird, in die Richtung, in welcher der Erwachsene es will. Dem Begriff wird also ein autoritärer und stigmatisierender Geschmack beigemessen.

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