Steuererklärung und Steuern als Erzieher

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In diesem Beitrag schauen wir uns das Thema Steuern und Steuererklärung für Erzieherinnen und Erzieher an. Viele pädagogische Fachkräfte meiden das Thema Steuern, dabei ist es gar nicht so kompliziert wie man denken mag. Zu Beginn werden die Grundlagen des deutschen Steuersystems simpel und möglichst einfach dargestellt. Wir schauen was Werbungskosten sind, welche Pauschalen es bei der Steuer gibt, dabei wird auch ganz konkret auf pädagogische Fachkräfte wie Erzieherinnen und Erzieher eingegangen. Zusätzlich findest du eine kostenlose PDF zum Download mit Dingen die du als Erzieher von der Steuer absetzen kannst. Am Ende gebe ich mögliche Vorgehensweisen, wie du auch als absoluter Anfänger ganz einfach deine Steuererklärung einreichen kannst. (Dies ist keine Steuerberatung, lediglich ein Hinweis auf Dinge die du bei deiner nächsten Steuererklärung beachten könntest)

Inhaltsverzeichnis

Wie funktioniert das Steuersystem für Erzieher?

Wie in fast jedem Land der Welt müssen auch in Deutschland Steuern gezahlt werden. Tatsächlich ist jeder Mensch von der Geburt bis zum Tod in Deutschland steuerpflichtig. In Deutschland gibt es unzählig viele Steuerarten. Für Angestellte ist die Lohnsteuer die relevante Steuer, darauf beziehe ich mich in diesem Beitrag.

Steuern muss rechtlich jeder zahlen, der über einen gewissen jährlichen Steuerfreibetrag kommt. In Deutschland liegt dieser im Jahr 2023 bei 10.908€. Verdient eine Person also mehr als 10.908€ im Jahr, dann muss sie ab dem 10.909€ Steuern an das Finanzamt zahlen.

Die prozentuale Höhe der Steuern steigt, je mehr die Person im Jahr verdient. Das wird als progressiver Steuersatz bezeichnet.

Steuererklärung Erzieher

Der niedrigste Steuersatz liegt bei 14% und beginnt ab dem 10.909€. Kleine Info, der Freibetrag bleibt natürlich unversteuert. Das bedeutet, dass eine Person mit 10.909€ zu versteuerndem Einkommen tatsächlich nur 1€ versteuern muss und das mit einem Steuersatz von 14%. Das Finanzamt bekäme dann also unfassbare 14 Cent. Ab 62.810€ jährlichem zu versteuerndem Einkommen zahlt man in Deutschland 42% Lohnsteuer und ab jährlich 277.826€ zahlt man 45%. Das zu versteuernde Einkommen bezieht sich auf alle zu versteuernden Einnahmen innerhalb eines Jahres.

Wie hoch dein Steuersatz ist, kannst du unter anderem beim Bundesministerium für Finanzen ausrechnen. Du findest hier einen Link zu dem Rechner. Möchtest du neben der Lohnsteuer auch wissen, wie viele Sozialabgaben (Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung usw.) du zahlen musst, dann kommst du hier zu einem Brutto-Netto-Rechner.

Steuererklärung Erzieher

Monatliche Lohnsteuerzahlungen

Schaust du dir deine monatliche Gehaltsabrechnung an, dann wirst du feststellen, dass jeden Monat Lohnsteuer automatisch an das Finanzamt überwiesen wird. Du hast damit also in der Regel (als angestellte Person mit einem Hauptjob) nichts weiter zu tun.

Unter Umständen kann es aber sein, dass du zu viel Lohnsteuer zahlst. Diese wird dir nicht automatisch erstattet. Genau aus diesem Grund solltest du eine Steuererklärung einreichen.
Die Steuern, die du monatlich auf deiner Gehaltsabrechnung abgehen siehst, sind so etwas wie Vorauszahlungen, welche du an das Finanzamt tätigst. Ähnlich wie der Abschlagbetrag für Strom bei einer Wohnung. Diese Vorauszahlung wird von deinem Bruttogehalt abgezogen.

Steuern und Steuererklärung Erzieher

Was sind Steuerklassen? Welche gibt es?

Wie hoch diese monatliche Steuer als Vorauszahlung ist, ist abhängig von deiner Steuerklasse, das detailliert auszuführen würde an dieser Stelle aber zu weit führen. Bist du nicht verheiratet und in einem Job Angestellt, bist du aber in der Regel in Steuerklasse 1. Hier siehst du eine Übersicht über die verschiedenen Steuerklassen.

Steuerklasse Erzieher

Im Durchschnitt werden über 1.000€ an Steuern erstattet

Das Finanzamt checkt am Ende des Jahres, ob du möglicherweise zu wenig Steuern gezahlt hast, dann wird es sich bei dir melden und dich auffordern eine Steuererklärung abzugeben.

Der Witz dabei; Das Finanzamt wird sich NICHT bei dir melden, wenn du zu viele Steuern gezahlt hast. Bei den meisten Angestellten ist dies sogar der Fall, sie zahlen zu viel und schenken also dem Finanzamt, bzw. dem deutschen Fiskus jährlich viel Geld. Es gibt Erhebungen, dass dies bei Angestellten im Schnitt bis zu 1.000€ pro Jahr sind.

Deshalb solltest du dich mit diesem Thema auf jeden Fall einmal beschäftigen und deinen Fall checken. Wann du als Erzieher eine Steuererklärung abgeben solltest und wann sich dies lohnt, erfährst du im Laufe dieses Beitrags. Bei durchschnittlich über 45 Berufsjahren sind die durchschnittlichen 1.000€ jährlich eine ganze Menge Kohle…

Was bedeutet es etwas von der Steuer abzusetzen?

Wir haben bisher gelernt, dass sich der Steuersatz an dem jährlichen zu versteuerndem Einkommen orientiert. Je höher dies ist, desto mehr Steuern zahlst du, in Summe, aber auch in Prozent.

Es gibt die Möglichkeit, dass du dein jährlich zu versteuerndes Einkommen minderst, also weniger Steuern zahlen musst (und im Endeffekt Geld vom Finanzamt wieder bekommst) und das ganze ohne, dass du insgesamt weniger Geld verdienst oder du monatlich weniger Netto erhältst. Dazu ist es notwendig eine Steuererklärung beim Finanzamt einzureichen. 

Es gibt bestimmte Dinge, die du steuerlich absetzen kannst. Diese verringern dann dein jährliches Einkommen. Dazu zählt beispielsweise der Fahrtweg,  Arbeitsmittel, Fortbildungskosten und viel weiteres. Was alles möglich ist nenne ich gleich im Detail. 

Rechenbeispiel für Steuererklärung - 1.500€ vom Finanzamt

Hast du im Jahr ein zu versteuerndes Einkommen von 50.000€, dann zahlst du darauf knapp 11.000€ Lohnsteuer. Angenommen, du hast auch 11.000€ Lohnsteuer über dein monatliches Gehalt aufs Jahr gesehen gezahlt, dann passt alles, du kriegst nichts wieder und musst nicht nachzahlen.

Hast du aber Kosten, welche du von der Steuer absetzen kannst in Höhe von 5.000€, dann musst du nicht mehr 50.000€ versteuern, sondern „nur“ noch 45.000€ und das, obwohl du das gleiche im Jahr verdient hast. Du hast also 5.000€ von der Steuer abgesetzt. Die Lohnsteuer liegt bei einem zu versteuerndem Einkommen in Höhe von 45.000€ bei knapp 9.500€. Hast du jetzt ebenfalls über dein monatliches Gehalt aufs Jahr gesehen 11.000€ Steuern gezahlt, dann hast du 1.500€ zu viel Steuern gezahlt. Machst du keine Steuererklärung, dann ist das Geld futsch, machst du eine Steuererklärung, dann wird dir das Finanzamt 1.500€ überweisen.

Ein Irrglaube bei der Steuererklärung als Erzieher

Bei der Steuererklärung und dem Absetzen von Kosten gibt es häufig einen Irrglauben. Setzt du etwas von der Steuer ab, dann heißt das NICHT, dass du den Betrag in voller Höhe vom Finanzamt wiederbekommst. Sondern es bedeutet, dass der Betrag dein zu versteuerndes Einkommen mindert. Brauchst du für die Arbeit Homeoffice und kaufst einen PC für 500€, dann kriegst du nicht 500€ wieder, sondern dein jährliches Einkommen welches du versteuern musst ist 500€ niedriger.

Beispiel: Bei 30.000€ zu versteuerndem Einkommen müsstest du 4.700€ Steuern aufs Jahr gesehen zahlen. Setzt du den PC in Höhe von 500€ ab, dann musst du 29.500€ versteuern. Du müsstest „nur“ noch 4.533€ aufs Jahr gesehen zahlen. Du kriegst also nicht 500€ wieder, sondern 167€. Das ist wichtig zu verstehen.

Steuererklärung Erzieher

Was ist mit Werbungskosten gemeint?

Du kannst deine Ausgaben für die Arbeit und Dinge die damit in Verbindung stehen zusammenrechnen und diese mindern dein zu versteuerndes Einkommen.

Für Angestellte wird hier der Begriff der Werbungskosten verwendet. Das ist die Summe der Kosten, welche dein jährlich zu versteuerndes Einkommen vermindern

Wann lohnt es sich eine Steuererklärung abzugeben?

Es ist wichtig zu erwähnen, dass es eine Werbungskostenpauschale gibt, diese liegt bei 1.200€ im Jahr 2023. Das bedeutet, dass du als angestellte Person schon automatisch für 1.200€ weniger Steuern zahlst, egal wie hoch deine tatsächlichen Ausgaben für die Arbeit sind. Liegst du mit deinen Kosten drüber, kannst du richtig Steuern sparen und wirst Geld wiederbekommen. Schauen wir uns jetzt an, was alles zu den Werbungskosten zählen kann und ob sich für dich eine Steuererklärung möglicherweise lohnt.

Was kann man als Erzieher in der Steuererklärung absetzen?

Wichtig ist, dass diese Werbungskosten im Zusammenhang mit dem Beruf stehen und in diesem Kontext angefallen sind. Ich kann hier nicht alle Dinge nennen, das würde den Rahmen total sprengen. Daher nenne ich nur einige gängige Dinge. Unter der gleich folgenden Auflistung findest du eine PDF zum Download zur Übersicht über mögliche Werbungskosten.

Eine wichtige Info: Dies gilt auch für Auszubildende die ein Gehalt bekommen oder bspw. für Auszubildende, welche die Ausbildung mitten im Jahr abschließen und dann anfangen zu arbeiten. Ihr könnt auch Ausbildungskosten steuerlich geltend machen, Schulgebühren, Schulmaterialien, Fahrtkosten zur Schule, Fachbücher, Zeitschriften, oder auch die Kosten für die Erzieherkanal Online Kurse 🙂

Was kann man als Erzieher konkret von der Steuer absetzen?

Arbeitsweg/ Pendlerpauschale

Ein Punkt der super wichtig ist, wenn du einen längeren Arbeitsweg hast, ist die Entfernungspauschale, auch Pendlerpauschale genannt. Diese Pauschale wird auch problemlos anerkannt und kann sich wirklich lohnen. Hier zählt aber nur ein Weg, also Hin- oder Rückweg. Du erhältst für einen einfach Arbeitsweg von bis zu 20km 0,30€ pro Kilometer. Ab dem 21km sogar 0,38€ pro Kilometer.

Das Praktische dabei; das Geld wird auch angerechnet, wenn du mit dem Fahrrad fährst, läufst, dich mitnehmen lässt oder ähnliches. Angenommen dein Arbeitsweg beträgt mit einer Strecke 25km und du arbeitest Vollzeit das ganze Jahr, dann sind die Werbungskosten hier schon bei knapp 1.700€ und du solltest definitiv eine Steuererklärung machen.

Arbeits- und Berufskleidung

Als Werbungskosten zählt beispielsweise Arbeits- und Berufskleidung und die Kosten für die Wäsche davon. Hier gab es aus der Community schon verschiedene Aussagen, manche Finanzämter erkennen „Berufskleidung“ bei Erziehern an, manche Finanzämter tun dies nicht. Probieren kann man es auf jeden Fall.

Arbeitsmittel/ Papier/ Stifte/ Druckkosten usw.

Was du auf jeden Fall auch beachten solltest sind Arbeitsmittel die du für die Einrichtung benötigst, aber nicht von dieser übernommen werden. Dazu können Drucker, Papiere, Patronen, Druckkosten, Stifte, Aktenordner und zum Teil auch Bastelutensilien zählen.

Zeitschriften, Fachbücher und Co (auch für Auszubildende)

Wie eingangs schon erwähnt auch Kosten für Fachbücher und Fachzeitschriften. Das gilt für Auszubildende, aber auch für Personen die schon lange in der Praxis sind. Dadurch bildest du dich ja beruflich und fachlich weiter. Das gleiche gilt für privat bezahlte Fortbildungen, Seminare und Weiterbildungen im beruflichen Kontext, diese können auch mehrere hundert bis tausende Euros kosten. Auch Kosten für ein Studium können geltend gemacht werden, Semesterbeiträge beispielsweise.

Beiträge für Gewerkschaften, Vereine, Verbände usw.

Was für viele pädagogische Fachkräfte ebenfalls relevant ist, sind Beiträge in Gewerkschaften oder Berufsverbänden, auch Spenden an gemeinnützige Vereine (wie dem Förderverein der Kita) gelten als Werbungskosten.

Arbeitszimmer

Hast du ein Arbeitszimmer, welches du lediglich für die Arbeit benötigst? Dann kannst du dies pauschal absetzen oder die Mietkosten errechnen und diese als Werbungskosten absetzen. Für Einrichtungsleitungen mit Homeoffice ist dies beispielsweise gut möglich. Arbeitszimmer ist aber ein großes Thema für sich und an gewisse Bedingungen geknüpft. Es muss ein separater und abschließbarer Raum sein und wirklich für die Arbeit notwendig sein.

Umzugskosten

Wenn du für deinen Beruf (oder eine weitere Ausbildung/ ein Studium) umziehst, vor allem in einer andere Stadt, dann kannst du eine Umzugskostenpauschale in Höhe von 820€ anrechnen lassen, egal wie hoch deine wirklich Umzugskosten waren. Auch das kann sich echt lohnen.

Weitere Werbungskosten die für dich relevant sein können

Es gibt unzählige weitere ansetzbare Werbungskosten, welche dein zu versteuerndes Jahreseinkommen mindern und du dadurch im Endeffekt weniger Steuern zahlen musst. Dazu zählen beispielsweise die Mietnebenkosten, Krankenzusatzversicherungen, Telefonkosten und Internetkosten, zusätzliche Beiträge zur Altersvorsorge, Kinderbetreuungskosten und vieles mehr kann ebenfalls geltend gemacht werden.

Hier findest du die kostenlose PDF zum Download 🙂

Hier findest du die versprochene Übersicht. Du kannst einfach auf den Link unten klicken. Die Übersicht soll die eine Hilfestellung bieten, du kannst diese Dinge bei der Erstellung deiner nächsten Steuererklärung berücksichtigen. Oder die Punkte mit dem Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein besprechen. Bedenke bitte, dass es unzählig viele Dinge gibt, die von der Steuer abgesetzt werden können, die Liste ist also nicht vollständig, sondern umfasst die gängigsten Dinge.

Drei Möglichkeiten für deine Steuererklärung

Schauen wir uns jetzt an, welche Möglichkeiten es für dich gibt, deine Steuererklärung abzugeben. Je nachdem wie viel Wissen und Erfahrung (und natürlich Motivation) du für das Thema hast, gibt es unterschiedliche Wege.

ELSTER online

Früher wurde die Steuererklärung auf einem mehrseitigen Papierbogen ausgefüllt und beim Finanzamt eingereicht. Heute gibt es das online Portal Elster, da wird alles digital übermittelt. Zur Entlastung möchte das Finanzamt in der Regel auch keine Nachweise über deine Werbungskosten, falls sie skeptisch werden, fragen sie aber nach. Du solltest also alles aufheben, aber musst es nicht direkt abgeben oder vorzeigen.

Aber ich muss auch ehrlich sagen, dass Steuerformulare und auch das online Portal Elster können einem den letzten Nerv rauben können, vor allem wenn man das erste mal eine Steuererklärung macht. Viele hunderte Zeilen mit nicht verständlichem Beamtendeutsch und kaum Erklärungen. Dafür gibt es mittlerweile aber schon wirklich gute Lösungen und du musst dabei nicht direkt zu einem teuren Steuerberater gehen, auch wenn dieser in komplexen Steuerfällen natürlich sinnvoll sein kann.

Erzieher Steuer Steuererklärung

Lohnsteuerhilfeverein

Hier wirst du Mitglied und zahlst einen Beitrag welcher sich an deinem jährlichen
Einkommen bemisst. Das sind oft unter 100€ (welche du übrigens auch steuerlich geltend machen kannst). Dort hast du eine Ansprechperson und diese kann dir Hinweise geben, welche Werbungskosten für dich in Frage kommen könnten.

Ich habe am Anfang auch Lohnsteuerhilfevereine in Anspruch genommen, mir hat das echt geholfen und war super stressfrei, vor allem wenn man ein Grundverständnis über die Steuern hat und weiß, was man aufheben muss. Ich hatte damit vielleicht eine halbe Stunde bis Stunde Arbeit im Jahr, weil ich alles zusammengesammelt und zu dem Verein gebracht habe. Die haben dann alles übernommen und auch mit dem Finanzamt kommuniziert. Lohnsteuerhilfevereine sind meine Empfehlung vor allem für blutige Anfänger.

Steuerapps und Steuerprogramme

Es gibt verschiedene Steuerprogramme und Steuerapps, welche dich quasi bei deiner Steuererklärung begleiten und unterstützen. Du musst alles selbst eintragen, aber du wirst im Prinzip von dem Programm befragt zu relevanten Steuerthemen und daraus wird deine Steuererklärung erstellt. Es gibt viele Programm, diese kosten zwischen 30 und 50€ einmalig.

Von der Community bei Instagram wurde hier vor allem Taxfix, Wiso und Smartsteuer empfohlen (keine bezahlte Werbung/ lediglich Nennung). Du kannst ja einmal schauen, ob dir diese Programme helfen. Wenn du ein Grundverständnis von Steuern hast, vielleicht schon Steuerbescheide aus älteren Jahren hast an denen du dich grob orientieren kannst, dann ist ein Steuerprogramm auf jeden Fall eine Überlegung wert.

Mein Tipp für dich 🙂

Eine Idee wäre es, dass du, wenn du noch nie eine Steuererklärung gemacht hast, diese die ersten Jahre über einen Lohnsteuerhilfeverein machen lässt, bzw. dich bei einem erkundigst. Du kannst dir die Unterlagen zeigen lassen und Verständnisfragen stellen. Bist du dann motiviert und möchtest dich eigenständig um die Steuern kümmern, dann könntest du Steuerprogramme nutzen oder wenn du ganz viel Nerv und Energie hast auch einfach Elster.

Wenn du einfach angestellt bist, nicht verheiratet, keine Kinder, keine Renten bekommst, kein Haus gebaut hast mit großen Investitionen, dann rate ich dir von einem Steuerberater ab. Steuerberater sind für komplexe Fälle sehr sinnvoll und immer anzuraten, für Angestellte aber meist nicht notwendig und zu teuer. Da geht es oft um mehrere hundert Euro pro Stunde, die zu zahlende Steuer kommt dann noch oben drauf.

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